Ähtärin Eläinpuisto Oy
Karhunkierros 130
63700 Ähtäri
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lumileopardi katolla.

 Ähtäri Tierpark

ÖFFNUNGSZEITEN
8.2.2010 - 11.6.2010 10 - 16
12.6.2010 - 14.8.2010 10 - 18
15.8.2010 - 31.10.2010 10 - 16
1.11.2010 - 11.2.2011 10 - 14

 

PREISE/Person
10.8.2009 - 11.6.20108,00 €
12.6.2010 - 15.8.201113,00 €

Unter 3-jährige in Begleitung der Eltern frei.


Köpi zog zuerst ein

Der Tierpark Ähtäri wurde im Jahre 1973 gegründet und ist Finnlands erster naturgetreuer Tierpark. Seit der Gründung ist es unser Ziel, für die Tiere geräumige und natürliche Lebensumgebungen zu schaffen. Das 60 Hektar große Gelände mit unterschiedlichen Landschafts- und Vegetationsformen bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zur Umsetzung der Grundgedanken der Europäischen Zoovereinigung (EAZA) in Bezug auf die Pflege der Tiere in Gehegen.

Eläinpuistokartta talvi

Der Elch Köpi war das erste Tier im Tierpark Ähtäri. Zwei Jahre später kamen Wölfe und Luchse hinzu. Der Bär Santeri ist jedoch der berühmteste Einwohner des Tierparks. Derzeit gibt es im Tierpark Ähtäri 65 Tierarten, die meisten von ihnen sind Tiere, die in der Nadelwaldzone beheimatet sind. Es gibt auch einige tropische Arten, wie z.B. Papageien.

Elch

310353.jpgDas größte Säugetier und die größte Hirschart Finnlands ist der Elch, der schon seit der Epoche nach der Eiszeit zu unserer Fauna gehört. Bei der Wahl seines Lebensraumes hängt es vom Nahrungsangebot ab, in welche Richtung der Elch jeweils zieht. Der Elch sucht sich seine Nahrung aus hunderten verschiedenen Pflanzen aus. Im Sommer sind ihm von den Baumpflanzen Weide, Espe und Eberesche am liebsten, im Winter Wacholder und Kiefer.

Polarfuchs

310354.jpgDer Polarfuchs hat einen sehr warmen Winterpelz, deshalb beginnt er erst bei Temperaturen von -40° seine Wärmeproduktion zu erhöhen. Der Polarfuchs steht seit 1940 unter Naturschutz, der Bestand hat sich jedoch nicht verstärkt. Die Bedingungen für den Polarfuchs verschlechtern sich weiterhin, da der Fuchs seinen Lebensraum erobert und den Polarfuchs als Beute fängt. Da es immer weniger große Raubtiere gibt, ist es für den von Aas lebenden Polarfuchs immer schwieriger, für seine Jungen Nahrung zu beschaffen. Die Anzahl der Jungtiere pro Wurf ist daher zurückgegangen.

Luchs

310358.jpgVon den vier nah verwandten Luchsarten auf der nördlichen Halbkugel ist unser Luchs die einzige Wildkatzenart in Finnland. Sie ist in unserem Land ungleichmäßig verbreitet. Der Luchs ist ein ungemein geduldiger Jäger, der auf sein gutes Sehvermögen und sein gutes Gehör vertraut. Der Luchs braucht sogar bis zu zwei Jahren, ehe er die Kunst des Jagens beherrscht, wenn auch die grundlegenden Fähigkeiten vererbt werden.

Wildschwein

Das Wildschwein, der Vorfahre unseres heimischen Hausschweins, ist ein absoluter Meister im Wühlen. Es ist schlanker und höher, und es sieht stattlich und ziemlich furchterregend aus. Dieser aus dem russischen Karelien in den 1950er Jahren zu uns eingewanderte Neubewohner kann bis zu 230 Kilogramm wiegen. Der strenge Winter macht es dem Wildschwein jedoch schwer, sich in Finnland durchzusetzen. Mit seinem dicken und dichten Grundfell würde es schon überleben, aber die Nahrungsbeschaffung ist im Winter schwierig.

Die Jahreszeiten im Tierpark

Der Wechsel der Jahreszeiten ist im Tierpark, wo die Natur um die Tiere herum in ursprünglicher Form erhalten ist und dem Lebensraum jeder einzelnen Art entspricht, am besten zu verfolgen.

Der Frühling ist im Reich der Tiere die Zeit der Vermehrung und des Neubeginns. Die im März aus dem Winterschlaf erwachenden Bären bringen ihre Jungen mit nach draußen. Ebenso präsentiert der Vielfraß seinen Nachwuchs im Schein der Frühlingssonne. Auch die Hirscharten bekommen im Frühling Jungtiere. Die Vögel bauen ihre Nester und die Jungen schlüpfen, noch ehe es Sommer wird.

Damhirsch

310359.jpgDiese von der Färbung her entweder hübsch gescheckte oder sehr dunkle wilde Rentierart stammt aus Vorderasien. Sie wurde in den 1930er Jahren in Finnland auf dem Landgut von Kytäjä eingeführt. Der Damhirsch ist ein sehr scheuer und schreckhafter Wiederkäuer und lebt in einer Herde, wie es für Edelhirsche üblich ist.

 


Bär

310355.jpgDer runde Kopf und die runden Ohren lassen den König der Wälder - den Bären - niedlich aussehen. Die ersten Menschen, die nach Europa kamen, trafen hier auf einen größeren Bären als die Menschen der heutigen Zeit. Nach der Eiszeit ist die Größe des Bären zurückgegangen. Unsere Bären wiegen jedoch immerhin bis zu 300 Kilogramm.

Im Spätsommer und im Herbst bereiten sich die Tiere auf den Winter vor. Ihnen wächst Winterfell und Sie tanken ihre inneren Reserven auf. Gleich nach Einbruch des Winters geht es den Tieren am allerbesten. In ihrem Winterfell und Wintergefieder sind sie stattlich und lebhaft.

 

Uhu

Eulen sind schon immer Symbole des Aberglaubens und Sinnbilder der Weisheit und der Dummheit gewesen. Der Uhu ist die größte Eulenart in Europa, die sich, nachdem sie unter Naturschutz gestellt wurde, wieder vermehrt hat. Wie die meisten Eulenarten hört der Uhu aufgrund seines besonderen Gehörsystems sehr scharf. Im Vergleich zu einer zahmen Taube ist sein Gehör sogar 300 mal besser.

Wolf

310360.jpgDer Wolf legt lange Wege zurück und ist meist nachts aktiv. Die Wölfe müssen im Rudel jagen, damit sie Tiere erlegen können, die ihnen an Größe überlegen sind. Einzelne, umherstreunende Wölfe sind meistens junge Weibchen, die nach einem Partner suchen. Sie jagen stets kleinere Tiere wie z.B. Hasen, Biber und sogar Maulwürfe. Der in Finnland lebende Wolf ist größer als seine Artgenossen in der Mittelmeerregion und wiegt bis zu 50 Kilogramm.

Vielfraß

310356.jpgDer Vielfraß ist die größte Marderart Europas. Er sieht jedoch einem Bären oder einem Dachs viel ähnlicher als einem Marder. Der tapsige Gang des Vielfraßes lässt ihn ein wenig ungeschickt erscheinen, obwohl er das gar nicht ist. Der Vielfraß ist kräftig und hat starke Kiefer, er ist ein scheuer Wildnisbewohner und frisst zumeist eher das von anderen Raubtieren hinterlassene Aas als dass er selbst auf Jagd geht. Der Vielfraß stammt von einer Art ab, die schon vor 400 000 Jahren bei Schlosser lebte.

 

Trotz seiner großen Tatzen ist das Vorankommen des Vielfraßes im Schnee sehr behäbig, und die Jagd ist längst nicht immer von Erfolg gekrönt. Sein Revier kennzeichnet der Vielfraß mit Duftmarkierungen. Außerdem gibt er anderen Individuen damit zu verstehen, dass dieses Gebiet schon bejagt wurde.

Papageien

Aufgrund seiner besonderen äußeren Form und seines bunten Federkleides ist der Papagei einer der prachtvollsten Vertreter der Vogelwelt. Ihren stabil gebauten Schnabel nutzen die Papageien geschickt bei der Fortbewegung zur Unterstützung der Krallen.

Ähtäri liegt mitten in Finnland, etwa 160 km von Tampere entfernt. Der Tierpark ist auch bequem mit dem Zug erreichbar, der am nahegelegenen Zoo-Haltepunkt hält. Der Tierpark ist das ganze Jahr über täglich geöffnet.

Auf dem Urlaubsgelände neben dem Tierpark befinden sich ein Campingplatz und das Hotel Mesikämmen samt Kurbad.

Fläche des Geländes: 60 Hektar
Länge der Gehwege: 3 km
Anzahl der Tierarten: 65 Tierarten der Nadelwaldzone, sowie einige tropische Arten
Anzahl der Tiere: etwa 300 Tiere

 

Ähtäri (pdf, 5923 KB)